Diskussion: CP33 & CP300 moooomentmal ... · 1. Juli 2007

Aus diesem Beitrag auf dem Musiker-Board:

Dana schrieb:


Ich bin auch grad mal wieder auf Tastatur-Suche, und hab inzwischen meine Anforderungen an Masterkeyboard-Funktionalität drastisch reduziert.

Ich hab mir ein CP33 zur Ansicht bestellt. Ich muss außerdem meine oben geschriebene Meinung zum CP300 revidieren. (Anm: Das war in diesem Beitrag .) Ich hatte da wohl einen schlechten Tag (oder vielleicht ein verstelltes Gerät im Geschäft).

Ich hab in den letzten paar Wochen viele verschiedene E- und Stage-Pianos im Vergleich gespielt. Das CP300 hat für meine Ohren von allen in der Stage- und drunter-Klasse den “klarsten” und “saubersten” Klavier-Sound, sehr ausgewogen. Allerdings mag er für manche etwas steril wirken. GEM ist ähnlich “drahtig”, hat aber mehr Unregelmäßigkeiten in der Saitenresonanz. Eher ein “modernes” Piano, für Jazz und Klassik find ich’s weniger geeignet. Aber das ist meiner Meinung nach auch bei den Yamaha Flügeln so, die klingen auch ziemlich modern. Aber für Rockerinnen genau das Richtige

Wenn die Tastatur des CP33 wirklich die selbe ist wie im CP300, dann ist’s schon so gut wie gekauft. Wenn man mal vom MP8 absieht ist die neue GH von Yamaha für meine Finger die absolut genialste E-Piano-Tastatur, die ich kenne. Aber ich bin schwergängige Tastaturen vom Kawai-Flügel gewöhnt. (Die Tastatur im MP5 ist im übrigen mit der vom Roland EP880 zusammen mit Abstand am schlechtesten weggekommen. Mit den beiden komm ich gar nicht zurecht. Die Tasten sind mir viel zu weich und labberig. FP7 ist da ein himmelweiter Unterschied.)

Die CP300-Tastatur ist tatsächlich noch etwas präziser als die vom P250, hat einen präziseren Druckpunkt. Die Tasten fühlen sich etwas “breiter” an, kommen noch näher an die Tastengeometrie vom Flügel dran (die alten waren schlanker im Design). Die Gewichtung ist auch insgesamt noch etwas angenehmer, obwohl schon die P250-Tastatur sich sehr präzis spielen lässt (ich kenn die internen GH-Bezeichnungen von Yamaha für diese Tastaturen nicht).

Wenn im CP33 ein schlechterer Sound-Prozessor ist, ist das schade. Naja, ich werd’s im Vergleich hören. Die meiste Zeit werd ich live ohnehin ein GEM RP-X spielen. Aber gut, wenn Frau auch mal ohne das Rack losziehen kann.

Mir kommt’s in erster Linie auf’s Gewicht an, und da ist, wenn das mit der Tastatur wirklich stimmt, momentan das CP33 für mich der absolute Spitzenreiter: Eine so gute Tastatur mit 18 Kilo, plus brauchbare Piano-Sounds, 4 Layer (leider nur 2 externe) und Volume-Regler für die Layer on top für €1200?

Ich wüsste kein Gerät, dass in der Preisklasse dabei momentan wirklich mithalten kann.

Bin gespannt, wie sich’s im Vergleich zum P250 bzw. CP300 anhört.

Liebe Grüße

Dana

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  1. Hallo Dana, ein großes Lob von mir für Deine sehr präzisen Berichte über das CP33 und die Kommentare zu den Tastaturen. Ich möchte mir demnächst ein CP300 zulegen und habe im Musiker-Board in einer Antwort gelesen, dass das CP300 an E-Piano-Klängen nur diese 80er-Jahre-Sounds mitbringt (DX7 & Co.), aber keine ordentlichen Rhodes. Kannst Du das bestätigen?

    Liebe Grüße
    Matthias


    Matthias    Aug 23, 22:11    #

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